Sei dein eigener Designer

Jede Frau kennt das.

Nie, aber auch nie ist das richtige im Klamottenschrank.

Und wenn du doch was rausnimmst und es anziehst, sah es dann in deiner Vorstellung viel schöner aus, wie jetzt vor dem Spiegel.

Und gerade bei uns, die dann noch so mutig sind und sich die Klamöttchen selber schneidern. Ich erlebe es oft im Probenähen oder in meiner Kreativgruppe, dass der Schnitt genäht wurde aber man dann mit dem Ergebnis nicht wirklich was anfangen kann. Die Vorstellungskraft fürs „Tragen/Präsentieren“ fehlt.

Dabei ist es so einfach

So simple !!!

Einfache Accessoires, der richtige Schuh, das tolle Tuch, der knalligbunte Blazer……

Irgendwas befindet sich doch bei jedem im Kleiderschrank ganz hinten in der Ecke, durch das Langeweile in „Taaaaaaaaaaaaadaaaaaaaaaaaaa“ verwandelt wird.

Und ein Kleid ist nicht immer nur ein Kleid. Eine Hose nicht nur eine Hose.

In der Reihe „Sei dein eigener Designer“ will ich mal für euch ein wenig mit Klamotten spielen. Tragemöglichkeiten zeigen, dem Genähten den nötigen Kick geben.

Anfang macht ein Kleid, denn das ist gerade bei mir im Probenähen und bietet sich quasi an. Natürlich geht das auch mit anderen langen Kleidern.

Ich stelle mal vor—- La Alizéa Summerdress—-

Im Ebook findest du 2 Schnittdateien.

  • Loose Fit für leichte Jerseys und Strickstoffe
  • Over Size für leichte gewebte Leinen-und Viskosestoffe

Beim Ausschnitt kannst du zwischen Rundhals und V-Ausschnitt wählen. Pfiffig wird es, wenn du den hinteren Halsausschnitt auch für vorne benutzt.

Zusätzlich findest du in den Schnitten Einzeichnungen für Seitenschlitze oder einem Taillengummi.

Die Verlängerung zu einem langen Kleid ist ebenso eingezeichnet.

Sei du selbst der Designer deines Unikates!

 

Ich hab die La Alizéa Summerdress hier als bodenlangen Kleid genäht. Durch eine Gürtel unter der Brust oder in der Taille kannst du hier schon einiges verändern.

Nimm dir einen schmalen Gürtel/Jerseyband und binde es dir um die Hüfte.

Ziehe oberhalb deines Bindebandes ein wenig Stoff raus. Hast du aus sehr dehnbarem Material genäht, dann kannst du den Ausschnitt über eine Schulter ziehen.

Zieh noch ein wenig mehr am Stoff und lass ihn über den „Rock“ fallen.

Es sieht aus als hättest du einen knielangen Rock mit einem lässigen One-Shoulder-Top an.

Sei mutig und zieh noch einmal an dem Stoff, sodass die obere Stofflage die gleiche Länge hat wie die Untere. Zieh den Ausschnitt über beide Schultern.

Ehrlich gesagt, meine Lieblingsvariante und die von meinem Mann 😉 😉

Nimm dir wieder einen Gürtel/Jerseyband und binde unter der Brust oder an der Taille.

Du siehst also, ein Kleid ist nicht immer nur ein Kleid. Und hier habe ich noch nicht mal Schmuck angelegt oder zwischen meinen 5328752 Paar Schuhen aus meinem Schrank gewählt 😉

Das Schnittmuster hat übrigens auch einen Schlitz als Option und ist in Webware (Schnitt Oversize) nähbar.

Hier mal noch Beispiele für euch.

Dies hier ist die Oversizevariante mit V-Ausschnitt aus gewebter Viskose.

Und hier mit Rundhals und einem kleinen Seitenschlitz.

Ich glaube hier mach ich tatsächlich eine kleine Bloggerreihe draus. Ich hab da so ein paar Ideen, die gern noch raus wollen. Beim nächsten Mal wage ich mich an eine Hose und spiel ein wenig mit der Länge. 😉

Das Kleid wird wahrscheinlich am 6.6.2016 bei www.schnittgefluester.de erscheinen.

Der Stoff für das lange Kleid ist von Sonntagshase. Ein leichter Strick.

Das Oversizekleid ist aus gewebter Viskose von Stoff und Stil und das gestreifte aus Viskosejersey von Staghorn.

So nun verabschiede ich mich ins Wochenende.

Liebst Dani